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Meine Tools fürs Online-Business 🧰

Keine Liste mit 50 Programmen, die du nie brauchst. Hier stehen die Werkzeuge, die ich selbst genutzt habe, und wofür. Für den Anfang reichen drei Dinge: ein E-Mail-Tool, ein Marktplatz und ein Kanal für Reichweite.

Illustration: Schreibtisch mit Laptop, Smartphone, Briefumschlag, Notizbuch, Kaffeetasse und einem kleinen Werkzeugkasten

Alle Tools auf einen Blick

Bevor es ins Detail geht, hier die Kurzfassung. Die letzte Spalte ist die wichtigste: Nicht alles brauchst du ab Tag eins.

BereichToolWofürAm Anfang nötig?
✉️ E-Mail-MarketingKlick-TippListe aufbauen, Newsletter, AutomationenJa, sobald du Kontakte sammelst
🛒 ProdukteDigistore24Produkte finden, Partnerlinks, ProvisionenJa, Anmeldung kostenlos
🌐 WebsiteAll-InklEigene Domain, Website, E-Mail-AdresseNein, kann später kommen
🤖 AutomatisierungManyChatAutomatische Antworten auf InstagramNein, erst mit etwas Reichweite
🎨 DesignCanvaPosts, Reels-Cover, ThumbnailsHilfreich, kostenlose Version reicht
📺 VideoYouTube und TubeBuddyVideos, Keyword-IdeenNur, wenn YouTube dein Kanal ist
🎥 WebinareWebinar-SoftwareLive- oder automatisierte PräsentationenNein, eher für Fortgeschrittene
Reihenfolge

Womit ich heute anfangen würde

Der häufigste Fehler am Anfang: zu viele Tools auf einmal. Dann verbringst du Abende mit Einstellungen statt mit Inhalten. So würde ich es heute angehen.

  1. 🛒 Marktplatz anmelden

    Leg dir ein kostenloses Konto bei Digistore24 an und schau dich um, welche Produkte zu deinem Thema passen. So weißt du früh, was du später empfehlen kannst.

  2. 📣 Einen Kanal wählen

    Instagram, YouTube oder ein Blog: Nimm den Kanal, der dir am leichtesten fällt, und bleib dran. Für Grafiken reicht Canva in der kostenlosen Version.

  3. ✉️ E-Mail-Tool dazunehmen

    Sobald die ersten Menschen mehr von dir wollen, brauchst du eine Liste. Dann lohnt sich ein richtiges E-Mail-Tool mit Double-Opt-in und Automationen.

Illustration: Briefe fliegen aus einem Briefkasten zu einem Laptop mit einem einfachen Automations-Ablauf

✉️ E-Mail-Marketing: Klick-Tipp

Die E-Mail-Liste ist für mich das wichtigste Asset im ganzen Business, weil sie mir gehört und nicht einer Plattform. Wenn Instagram morgen die Reichweite halbiert oder ein Konto gesperrt wird, sind die Kontakte auf der Liste trotzdem noch da.

Ich nutze dafür Klick-Tipp. Was mir daran gefällt, für wen es passt und was es kostet, habe ich auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

Egal, für welches Tool du dich entscheidest, achte auf diese Punkte:

  • Double-Opt-in, damit deine Anmeldungen rechtlich sauber sind
  • Automationen, also Mails, die nach der Anmeldung von selbst verschickt werden
  • Tags oder Segmente, damit du weißt, wer sich wofür interessiert
  • Gute Zustellbarkeit, damit deine Mails nicht im Spam landen

Für den Start reicht eine einfache Willkommensserie: eine Mail mit dem versprochenen Geschenk, eine, in der du dich vorstellst, und ein paar Mails mit echten Tipps zu deinem Thema. Empfehlungen kommen erst, wenn Vertrauen da ist. Wie du die Öffnungsrate im Blick behältst, steht im Artikel Newsletter-Öffnungsrate steigern.

Alles zu Klick-Tipp E-Mail-Marketing für Einsteiger

Du suchst eine Alternative? Bei Profit Buddies arbeiten wir mit Quentn. Quentn ansehen*

Illustration: Marktstand mit gestreiftem Dach, auf der Theke digitale Produkte wie E-Book, Videokurs und ein Glas mit Münzen

🛒 Produkte finden: Digistore24

Über Digistore24 finde ich die meisten Produkte, die ich empfehle, und bekomme dort auch die Provisionen ausgezahlt. Die Anmeldung als Affiliate ist kostenlos. Du brauchst also kein eigenes Produkt, um anzufangen.

Der Marktplatz ist riesig, und nicht alles dort ist gut. Bevor du etwas empfiehlst, frag dich:

  • Wer steht hinter dem Produkt, und ist die Person greifbar?
  • Verspricht die Verkaufsseite realistische Ergebnisse oder schnelles Geld?
  • Passt das Produkt wirklich zu deinem Thema und deinen Lesern?
  • Würdest du es guten Gewissens einem Freund empfehlen?

Mit Digistore24 starten

Illustration: Kleiner Server, darüber ein Browserfenster mit Website, daneben Globus und Briefumschlag

🌐 Website und Hosting: All-Inkl

Meine erste Website lief bei All-Inkl. Für eine eigene Seite, ein Impressum und eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain ist ein solider deutscher Hoster ein guter Start.

Du brauchst am Anfang aber nicht zwingend eine eigene Website: Viele starten mit Social Media und einer E-Mail-Liste. Spätestens wenn du über Google gefunden werden willst, wird eine eigene Seite interessant. Das gehört dann dazu:

  • Eine Domain, die zu deinem Thema oder deinem Namen passt
  • Ein Hosting-Paket, auf dem die Seite läuft
  • Impressum und Datenschutzerklärung
  • Eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain, das wirkt seriöser als eine Freemail-Adresse

All-Inkl ansehen* Welche Pflichtseiten brauche ich?

Illustration: Smartphone mit Kommentaren, ein kleiner Roboter schickt einen Papierflieger zu einem Briefkasten

🤖 Instagram-Automatisierung: ManyChat

Mit ManyChat bekommen Leute, die unter einem Beitrag ein Stichwort kommentieren, automatisch eine Nachricht mit dem passenden Link. Das spart Zeit und bringt mehr Kontakte auf die Liste.

Ein typischer Ablauf sieht so aus:

  • Du sagst im Reel: „Kommentiere CHECKLISTE“
  • ManyChat schickt automatisch eine Direktnachricht mit dem Link zur Anmeldeseite
  • Aus einem Zuschauer wird ein Kontakt auf deiner Liste

Sinnvoll wird das, sobald regelmäßig Kommentare reinkommen. Vorher beantwortest du die paar Nachrichten auch gut von Hand.

Wie ich ManyChat nutze ManyChat ansehen*

Illustration: Tablet mit Stift, Farbmuster, Social-Media-Beiträge und eine Malpalette

🎨 Grafiken und Videos: Canva

Für Posts, Reels-Cover und Thumbnails nutze ich Canva. Die kostenlose Version reicht für den Anfang völlig aus. Damit kannst du zum Beispiel diese Dinge selbst gestalten:

  • Cover für Reels und Thumbnails für YouTube
  • Karussell-Beiträge für Instagram
  • Story-Vorlagen, die du immer wieder nutzt
  • Ein kleines PDF als Geschenk für deine E-Mail-Liste

Ein Tipp: Leg dir einmal zwei, drei Vorlagen in deinen Farben an und nutz sie immer wieder. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass man deine Beiträge auf einen Blick wiedererkennt.

Zu Canva

Illustration: Smartphone auf Stativ vor einem Sessel mit Softbox-Licht, Ansteckmikrofon und Play-Symbol

📺 YouTube

Für meinen YouTube-Kanal habe ich die Browser-Erweiterung TubeBuddy genutzt, zum Beispiel für Keyword-Ideen und Tags. Seit 2018 sind dort 372 Videos entstanden. Der Vorteil gegenüber kurzen Reels: Gute Videos werden auch nach Jahren noch über die Suche gefunden.

Für den Start brauchst du kein Studio:

  • Ein Smartphone
  • Ein ruhiger Raum mit gutem Licht
  • Ein einfaches Ansteckmikrofon

Wichtiger als die Technik ist, dass du Fragen beantwortest, die Menschen wirklich in die Suche eintippen.

Mit YouTube Geld verdienen Meine Videos nach Themen

Illustration: Laptop mit Webcam zeigt eine Präsentation mit Diagramm und einen Chat, daneben ein Mikrofon und eine Uhr mit Wiederholungspfeil

🎥 Webinare

Webinare gehören zu den stärksten Werkzeugen, um erklärungsbedürftige Produkte zu verkaufen. In 60 bis 90 Minuten lernt dich jemand kennen, versteht das Problem und sieht, wie die Lösung aussieht. Das schafft keine Verkaufsseite so gut.

Bei Profit Buddies laufen unsere Live-Webinare über WebinarJam und unsere automatisierten Webinare über EverWebinar. Für den Anfang brauchst du das nicht, aber es lohnt sich, die zwei Arten zu kennen.

Live-Webinar

Du bist zu einem festen Termin da, sprichst in Echtzeit und beantwortest Fragen direkt. Das wirkt sehr nah, kostet dich aber jedes Mal Zeit.

Automatisiertes Webinar

Du nimmst die Präsentation einmal auf, das Tool spielt sie zu festen Zeiten oder kurz nach der Anmeldung ab. Spannend, wenn du wie ich neben dem Job wenig Zeit hast.

Der Mittelweg

Viele starten mit ein paar Live-Terminen, um die Präsentation zu testen, und automatisieren erst die Version, die gut ankommt.

Im Vergleich schaue ich mir fünf Tools genauer an: WebinarJam, EverWebinar, WebinarGeek, Zoom Webinars und den Neuling Webbyloop, mit Preisen, Stärken und der Frage, für wen sich welches Tool lohnt. Und ein ehrliches Wort vorab: Wenn ein Webinar aufgezeichnet ist, sag das auch. Erfundene Live-Situationen oder falsche Knappheit kosten dich mehr Vertrauen, als sie bringen.

Webinar-Tools im Vergleich

Was ich heute nicht mehr empfehle

Früher standen hier Anleitungen zu WordPress-Plugins, Stockbildern und Facebook-Pixel-Einstellungen. Das meiste davon ist technisch überholt. Wenn du gerade anfängst, konzentrier dich lieber auf die drei Grundlagen oben, statt dich in Technik zu verlieren.

  • Plugin-Sammlungen für WordPress: Jedes zusätzliche Plugin ist eine Baustelle mehr. Weniger ist hier fast immer besser.
  • Tool-Abos auf Vorrat: Ein Programm, das du nicht jede Woche nutzt, kostet nur Geld und Aufmerksamkeit.
  • Technik vor Inhalt: Die schönste Seite bringt nichts, wenn niemand sie besucht. Erst Inhalte und Kontakte, dann Feinschliff.

Häufige Fragen

Welche Tools brauche ich am Anfang wirklich?

Drei Dinge: einen Marktplatz für Produkte wie Digistore24, einen Kanal für Reichweite wie Instagram oder YouTube und ein E-Mail-Tool für deine Liste. Alles andere kann warten, bis du merkst, dass dir etwas konkret fehlt.

Brauche ich zum Start eine eigene Website?

Nein, nicht zwingend. Viele starten mit Social Media und einer E-Mail-Liste. Eine eigene Seite lohnt sich, wenn du über Google gefunden werden willst oder Inhalte dauerhaft an einem Ort sammeln möchtest.

Reichen kostenlose Tools für den Anfang?

Für vieles ja. Die Anmeldung bei Digistore24 ist kostenlos, und für Grafiken reicht die kostenlose Version von Canva. Beim E-Mail-Tool und beim Hosting fallen in der Regel monatliche Kosten an. Nimm sie erst dazu, wenn du sie wirklich nutzt.

Warum nutzt du nicht einfach das, was gerade alle empfehlen?

Weil ein Tool nur so gut ist wie das, was du damit machst. Ich habe über die Jahre viel ausprobiert. Hier stehen nur die Werkzeuge, die bei mir einen festen Platz haben oder hatten.

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Die Illustrationen auf dieser Seite sind mit KI erstellt.